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Optimierung des Materialflusses dank smarter Automatisierung
Im Juli trafen sich in Nürnberg unter dem Taktstock der Organisation Bayern Innovativ Fachleute, um das Thema Optimierung des Materialflusses und der Wertschöpfungskette in Fertigungsunternehmen zu diskutieren und Erfolgskonzepte auszutauschen. Die einzelnen Vorträge befassten sich mit konkreten Technologien, bewährten Vorgehensweisen und Best Practices im Bereich der Implementierung von Innovationen. Die diesbezüglichen Erfahrungen von Aimtec präsentierte Sales Manager Jiří Hanžl mit seinem Beitrag über smarte Automatisierung der Logistik.
Lieferkette umgekehrt: SEAT beginnt beim Endkunden
Bei den Lieferketten halten innovative Technologien und Digitalisierung Einzug. Aus diesem Grund kann auf traditionelle Abläufe verzichtet werden, wie der Vortrag der Vertreter von SEAT:CODE auf der in Pilsen stattgefundenen Konferenz Trends in Automotive Logistics (TAL) 2021 belegt.
Asprova APS – bewährter Dirigent im neuen Gewand plant die Produktion sekundengenau
Beinahe unbegrenzte Möglichkeiten für Variabilität in der Produktion zwingt Unternehmen, neue Wege bei ihrer effektiveren Gestaltung zu beschreiten. Ein Instrument, das diesen Prozess wesentlich zu unterstützen vermag, ist das System für progressive Produktionsplanung APS (Advanced Planning and Scheduling). In Europa wird es von mehr als zwei Dutzend Lieferanten angeboten, nicht alle sind wirklich gut. Der Spezialist für IT in der Automobilbranche, die Firma Aimtec, setzt auf das japanische Asprova APS. Dessen neue Version hat gleich mehrere Vorteile: eine noch höhere Planungsgeschwindigkeit durch optimierten Algorithmus, maschinelles Lernen und benutzerfreundliche Schnittstelle. Das ist aber bei weitem nicht alles.
EDI lebt und gewinnt an Bedeutung, sagt Tolga Özkundakci von IAC
Gelegentlich ist die Meinung zu hören, dass der EDI langsam von der Szene verschwindet. Ozkundakci ist da ganz anderer Meinung. Zumindest in der Automobilindustrie sei dies nicht der Fall.
Verfügbare Daten quer durch die Lieferkette nutzen
Visibilität. Ein Schlüsselwort in der heutigen Automobilindustrie. Konkret geht es um die Visibilität der Lieferkette. In der turbulenten Welt von heute mit gestörten traditionellen Vertriebskanälen schätzen Automobilhersteller nichts mehr als präzise und rechtzeitige Informationen zum Stand und Verlauf von Lieferungen. Aber nicht jeder Lieferant ist in der Lage, sie zu teilen. Das Potenzial digitalisierter Kommunikation ist bei weitem nicht ausgeschöpft, und so wird weiter unnötig Zeit und Geld verschwendet.
Digitalisierung bringt neue Sicht auf Effektivität der Produktion
Die Erfassung der gefertigten Stückzahlen und von Ausschuss oder die Aufzeichnung der Ausfallzeiten bei Bedienungspersonal und Maschinen entwickeln sich zum üblichen Bestandteil von Monitoring und Reporting in der Produktion. Lässt sich im digitalen Zeitalter die Gesamtanlageneffektivität (Overall Equipment Effectiveness – OEE) in Hinblick auf Verfügbarkeit, Leistung und Qualität noch besser überwachen und können die erforderlichen Daten einfacher und schneller erhoben werden? Was ändert sich in diesem Bereich, welche Neuheiten bringt die Digitalisierung, ist mit konkreten greifbaren Ergebnissen zu rechnen?
Digitalisierungsplattform – Tool für permanente Optimierung der Produktion
Sie denken, Ihre Produktion lässt sich nicht weiter optimieren und ist diesbezüglich bereits am Limit? Ist eine komplett vernetzte Produktion, bei der Menschen, Maschinen, Instrumente, Material und Produkte gleichzeitig miteinander kommunizieren, überhaupt realistisch? Die Lösung heißt beliebig vernetzbare Digitalisierungsplattform. Mit ihrer Hilfe lassen sich einzelne Inputs einstellen und verschiedene mögliche Reaktionen konfigurieren. In Echtzeit stehen damit sämtliche Informationen aus der Fertigung zur Verfügung, die sich auch digital steuern lässt.
SappyMOM: Wie lassen sich lokale Erfordernisse im zentralen System berücksichtigen?
In der Welt der ERP-Systeme treffen langfristig zwei gegenläufige Tendenzen aufeinander. Die Forderung des Managements nach Standardisierung des zentralen Systems steht im Widerspruch zu den spezifischen Erfordernissen lokaler Produktionsstätten, denen der „bloße“ Standard nicht ausreicht. Dieses korporative Dilemma wird dann auf lokaler Ebene oft durch konzeptionslose Eingriffe gelöst, die in eine Fragmentierung des Systems ohne angemessene Dokumentation münden. Die Digitalisierungsplattform SappyMOM (SAP Add-on) von Aimtec stellt sowohl die Zentrale als auch einzelne Werke zufrieden, weil sie die flexible Implementierung der Lösung direkt in ERP-Systeme von SAP unter Wahrung ihrer Standards, einschließlich der Möglichkeit einer komfortablen Migration zum neuen SAP/4HANA, ermöglicht.
Wie lassen sich Prozesse in der Automobilindustrie standardisieren, ohne dass die Flexibilität auf der Strecke bleibt?
Wie nutzt ein internationaler Hersteller von Fahrzeugkomponenten das System DCIx von Aimtec zur Standardisierung der Prozesse in seinen Werken? Einen Blick hinter die Kulissen der International Automotive Components Group (IAC) bot der europäische Vice President of IT and Systems Tolga Özkundakci, der im September 2021 auf der Konferenz TAL (Trends in Automotive Logistics) in Pilsen sprach. Thema seines Vortrags war die Suche nach der richtigen Balance zwischen dem Trend globaler Unternehmen zur Standardisierung und der Notwendigkeit, im Interesse der Befriedigung unterschiedlichster Kundenbedürfnisse flexibel zu bleiben.
Digitalisierungsplattform in der Cloud wird mit DCIx7 Wirklichkeit
Beim regelmäßigen Treffen der Nutzer des Aimtec-Produkts DCIx, das Anfang Mai in Pilsen stattfand, konnten die Anwesenden erfahren, was für Herausforderungen es im Logistikbereich gibt und welche Neuheiten das genannte System für sie bereithält. Vertreter der Firmen Koito Czech und Continental Automotive präsentierten anhand von Beispielen aus der Praxis, wie sie die Automatisierung umgesetzt haben. Teil des Vormittagsprogramms waren Workshops mit Ausrichtung auf fortschrittliches Bestandsmanagement mit WMS, neue Prozesse im MES und die Rolle von DCIx in der digitalen Fabrik. Sie konnten nicht teilnehmen oder möchten sich einige wichtige Dinge ins Gedächtnis rufen? Sehen Sie sich die Vorträge vom Hauptteil am Nachmittag an!
EDI‑Mapping in der Automobilindustrie? Schnelle und kostengünstige Lösung vorhanden
Der elektronische Datenaustausch (EDI) ist aus dem Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken. Das gilt natürlich auch für die Automobilindustrie. Da Unternehmen unterschiedliche Informationssysteme nutzen, müssen Datensätze für eine reibungslose Kommunikation entsprechend angepasst werden. Das ist die Aufgabe des sog. EDI-Mappings, das sich zum unabdingbaren Helfer für Automobilzulieferer entwickelt.
Tomáš Vondrák: Der Weg von Continental zum globalen Modellwerk für Digitalisierung
Welche größten Herausforderungen stehen vor einem Unternehmen, das die Trends im Mobilitätsbereich seit anderthalb Jahrhunderten vorgibt? Wie hat sich das größte Werk im Rahmen von Continental Automotive in den letzten 10 Jahren verändert? Ein Gespräch mit Tomáš Vondrák, Direktor des Werks in Brandýs nad Labem, über die Vision von Continental für die neue Ära.
Digitalisierung der Logistik in der tschechischen Niederlassung von Bosch als Vorbild für die Zentrale in Deutschland
Physische Kanban-Karten für die Strukturierung der Produktion eliminieren und Stunden, Wochen gar Monate Zeit des mit ihnen arbeitenden Personals einsparen. Diese Grundidee war der Auslöser für die Hejunka-Digitalisierung im Werk der Division Automobiltechnik der Firma Bosch in České Budějovice. Das von den eigenen Entwicklern aufgestellte System stieß auch in der deutschen Firmenzentrale auf großes Interesse. Im Rahmen der TAL 2021 in Pilsen wurde es vom Chef des Teams Innovation in der Logistik Petr Chaluš und Projektmanager Jan Čermák vorgestellt.
WMS und MES im Wandel. Welchen Einfluss haben Cloud und Automatisierung?
Vom Monitoring des Zustandes von Betrieb oder Lager dürften sie sich nach und nach zu strategischen Tools entwickeln, die eine Automatisierung ermöglichen, die für Benutzer noch vor kurzem kaum vorstellbar war. Das alles in Verbindung mit einem perfekten Überblick über die Lieferkette und selbstverständlich auch mit Unterstützung durch die Cloud.
Marco Prüglmeier: Wie Innovationen in der Logistik rechtzeitig einbinden und für die Zukunft der Logistik gerüstet sein
Sollten verschiedene Firmen Innovationen in der Logistik auf unterschiedliche Weise betrachten? Wie lässt sich im umfangreichen Angebot von Automatisierungstechnologien der Überblick behalten und die richtige Wahl treffen? Ein Gespräch mit Marco Prüglmeier darüber, ob es eine Anleitung für eine erfolgreiche Zukunft der Logistik gibt, aber auch über sein neues Buch „Innovations in Logistics“.