Trends
Von der Prozessdigitalisierung zur Digitalisierung von Entscheidungen
Digitalisierung ist nicht allein die Überführung von Prozessen in digitale Formate oder die Implementierung neuer Tools. Ihr eigentliches Ziel besteht darin, Unternehmen zu helfen, Entscheidungen auf Grundlage dessen zu treffen, was wahrscheinlich morgen passieren wird, und nicht nur das Gestern auszuwerten. Rostislav Schwob, Supply Chain Solutions Director bei Aimtec, erläuterte auf der TAL 2026 im Juni, was Produktionsunternehmen dafür benötigen und wo sie ansetzen sollten.
Kultur als Kapital: Wie Aimtec den Generationswechsel meistert
Wie bleibt ein Familienunternehmen unabhängig und zugleich zukunftsfähig, wenn ein Generationswechsel ansteht? Bei Aimtec haben die zwei Gründer Roman Zak und Jaroslav Follprecht die Weichen gestellt. Im Gespräch über ihre Entscheidung einer CEO-Nachfolge aus den eigenen Reihen sowie Werte und Governance als Wettbewerbsfaktoren.
Die interessantesten Aussagen auf der Konferenz Trends in Automotive Logistics (TAL 2026)
Die „Trends“ sind vorbei, die Roboter haben Einzug gehalten, und KI ist nicht mehr nur ein Versprechen für die Zukunft. Auf der Konferenz Trends in Automotive Logistics wurden praktische Erfahrungen von Unternehmen wie SAP ČR, Škoda Auto, Amazon oder AUTODESK vorgestellt – von der strategischen Nutzung der KI über die Steuerung komplexer Produktionsprozesse bis hin zur Automatisierung logistischer Abläufe. Wir haben die Aussagen ausgewählt, die am besten verdeutlichen, wohin sich die Industrie entwickelt und welche Fragen sich Unternehmen stellen sollten, wenn sie Systeme aufbauen wollen, die auch in einem unsicheren Umfeld Bestand haben.
Von Software zu Kompetenzen: Was Produktions‑ und Logistikunternehmen im nächsten Jahrzehnt benötigen werden
Aimtec feiert sein 30-jähriges Jubiläum. Drei Jahrzehnte in der Technologiebranche bedeuten, mehrere Trendwellen mitzuerleben und zu erkennen, welche davon die Geschäftswelt wirklich verändert haben. Das Unternehmen aus Pilsen ist in dieser Zeit zum Digitalisierungspartner für Kunden auf der ganzen Welt geworden. Wohin entwickelt sich die Digitalisierung von Produktion und Logistik, was bringt die KI und was für Fähigkeiten werden Unternehmen benötigen, um zukunftsfähig zu sein? Darüber sprachen wir mit Pavel Boháč, CEO von Aimtec.
KI allein reicht nicht aus: Wie lassen sich resiliente digitale Lösungen aufbauen? Experten der TAL 2026 geben Antworten
Wie lassen sich „Digital by Design“-Lösungen so gestalten, dass sie skalierbar bleiben und sich ohne große Eingriffe an Veränderungen anpassen lassen? Und wo sollte KI eingesetzt werden, damit sie Teil der täglichen Prozesse wird und auch langfristig einen echten Mehrwert bietet? Noch vor Beginn der Konferenz Trends in Automotive Logistics haben wir den diesjährigen Speakern zwei Fragen gestellt, mit denen Unternehmen bei der Digitalisierung häufig konfrontiert sind. Antworten geben Experten von Amazon, Škoda Auto und Aimtec. Weitere Einblicke und Erfahrungen aus der Praxis erwarten Sie am 16. Juni 2026 in Pilsen. Freuen Sie sich auf reale Automatisierungsprojekte und konkrete Empfehlungen, wie sich Sackgassen vermeiden lassen.
Künstliche Intelligenz in den Lösungen von Aimtec: konkret, zweckmäßig und dort, wo es Sinn macht
Ohne ein klares Ziel nur ein teures Experiment. „Künstliche Intelligenz ist nicht mehr nur ein Hilfsmittel, sondern wird zum aktiven Bestandteil des digitalen Ökosystems“, sagt Rostislav Schwob, Supply Chain Solution Director bei Aimtec. Wie sieht ein KI-Einsatz aus, der tatsächlich messbare Ergebnisse liefert? Wir stellen einige Beispiele vor, wie künstliche Intelligenz in unterschiedlichen Lösungen von Aimtec für Unternehmen in Logistik und Produktion Anwendung findet.
Digital by Design: Digitalisierung ist kein Pflaster, sondern die Grundlage
Die diesjährige Konferenz Trends in Automotive Logistics (TAL) steht gleich doppelt im Zeichen eines Jubiläums: Die 25. Ausgabe der Veranstaltung fällt mit dem 30-jährigen Bestehen von Aimtec zusammen. Doch es geht nicht nur um runde Zahlen. Das Motto der Konferenz Digital by Design stellt eine Frage, die viele Produktionsunternehmen beschäftigt: Wie lässt sich Digitalisierung sinnvoll gestalten, ohne durch das Erbe historisch gewachsener Systeme ausgebremst zu werden?
Digitalisierung funktioniert nicht ohne Menschen. Wie Safran Cabin 75 Millionen Euro eingespart hat
Wie viel kostet Digitalisierung, die im Betrieb ungenutzt bleibt? Und was entscheidet darüber, ob Menschen ein neues Tool annehmen – oder es lieber mit Excel umgehen? Selim Caluwaerts, Chief Data Officer & DigiMaps Program Director bei Safran Cabin, erläuterte auf der TAL 2025, dass nicht die Technologie entscheidend ist, sondern die Arbeit mit Menschen, Prozessen und Daten. Und dass es nichts bringt, Schritte zu überspringen!
Wie kann ein korrektes Upgrade den Betrieb retten? Petr Stejskal von Aimtec hat eine klare Antwort
Die Vorteile des Upgrades mobiler Endgeräte, das Lebenszyklusmanagement und die Datensicherheit. Dies sind nur einige der Themen, die im Mittelpunkt unseres Gesprächs mit Petr Stejskal, CTO von Aimtec, standen. Gewinnen Sie praktische Einblicke in die Verwaltung mobiler Geräte in Produktion und Logistik und lassen Sie sich von Beispielen aus der Praxis inspirieren, die zeigen, wie ein durchdachtes Upgrade von Technologien den Betrieb vereinfacht und die Effizienz steigert und welche Rolle der „Formfaktor“ bei der Auswahl von Hardware spielt.
BMW iFACTORY: 36 Millionen Teile pro Tag, ein digitales System
Die BMW Group befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Jeder der dreißig Produktionsstandorte weltweit wird schrittweise zu einer iFACTORY umgebaut –einem modernen Betrieb, der effizient, nachhaltig und digital ist. Dabei handelt es sich nicht um ein Pilotprojekt, sondern um eine grundlegende Umstellung des globalen Produktionssystems, um der Komplexität und Innovation gerecht zu werden. Und zwar dauerhaft. Was sich hinter dieser Umgestaltung verbirgt, hat Tobias Mayr, General Manager IT Inbound Logistics der BMW Group, auf der Konferenz Trends in Automotive Logistics erläutert.
Die Herstellung von Vinyl‑Schallplatten bei GZ Media basiert auf Fachwissen, Technologien und einem guten Team
Einer der herausragenden Redner auf der Konferenz Trends in Automotive Logistics (TAL) 2025 im Mai war Michal Štěrba, Chief Executive Officer von GZ Media. Diese Firma aus Loděnice bei Beroun kann auf eine inspirierende Geschichte zurückblicken – seit ihrer Gründung 1951 durchlief sie eine Reihe von Veränderungen, die sie nach und nach zu einem weltweit führenden Hersteller von Vinyl-Schallplatten gemacht haben. Eine der wichtigsten Innovationen der letzten Jahre ist das 2023 gestartete Projekt zur Automatisierung von Logistik und Produktion.