Digitale Fabrik
Automatisierung in der Logistik: die richtige Herangehensweise
Der Begriff Automatisierung ist so eng mit industrieller Produktion verknüpft, dass jedem sofort das Bild von Robotern in Produktionsstraßen in den Sinn kommt. Aber woran denkt man wenn der Begriff „Automatisierung der Intralogistik“ fällt? An autonome Gabelstapler? Förderbänder? Warenlager und Logistik fristeten bis vor kurzem noch ein Schattendasein, aber das ändert sich gerade. Schließlich führen ineffiziente Prozesse in der Intralogistik zu erheblichen finanziellen Einbußen. Dank neuer Technologien kann manuelle Arbeit sinnvoller eingesetzt und die Produktivität auf ein neues Niveau gehoben werden. Aber wie nähert man sich dem Thema Automatisierung an? Was sind die Einsatzmöglichkeiten? Was sie Vorteile? Diese Antworten finden Sie im Folgenden.
MES – Mehr als nur Produktion
Manufacturing-Execution-Systeme (MES) sind längst als Kernsystem im Fertigungsmanagement etabliert. Ihre wichtigsten Funktionen sind das Sammeln und Auswerten von Daten. Die Produktionsdaten, die das System erfasst, dienen dann als Grundlage für planvolle Überwachung, Auswertung und Steuerung eines Fertigungsprozesses. Diese Daten werden nicht nur vom Management genutzt. Mitarbeiter aus Wartung und Betrieb greifen ebenfalls auf sie zu. Deswegen sind MES eine Schlüsselkomponente in Enterprise-Systemen. Sie erfreuen sich im Zuge des fortschreitenden Einsatzes neuer Technologien und des Trends hin zu Verknüpfung von Logistik und Produktion immer größerer Beliebtheit.
Sequenzierung als Trend der Gegenwart. Und was ist mit der Zukunft?
Mit jedem neuen Modell wächst die Zahl der Lieferanten und Teile, die in Sequenz bis zum Fließband der Automobilhersteller geliefert werden. Schuld daran ist die zunehmende Variabilität der Fahrzeuge und größere Komplexität der Teile. In Autos gibt es immer mehr Elektronik und aktive Sicherheitssysteme. Was folgt daraus für die Lieferanten?