Digitalisierung der Lieferkette
Integration von EDI und SAP – 2. Teil: Nicht wegen der OEMs, sondern für sich selbst
Was für Probleme können gelöst und welche neuen Vorteile durch die Integration von Electronic Data Interchange (EDI) mit SAP ERP erzielt werden? Diese Frage war Gegenstand eines von Aimtec organisierten Workshops, an dem Business Development Manager Adam Heller und SAP SD Consultant Tomáš Pašek teilnahmen. Unser Artikel betrifft den zweiten Teil des Workshops, der sich mit SAP SD befasste.
E-Invoicing im B2B-Bereich: Vorbereitung auf die obligatorische Digitalisierung
2025 tritt in Deutschland die Pflicht zur Annahme von elektronischen Rechnungen, und ab 2027 sollen diese nicht nur akzeptiert, sondern auch elektronisch versendet werden. Auch andere Länder werden bis dahin ähnliche gesetzliche Anforderungen berücksichtigen müssen. Die EU-Richtlinie ist Teil eines weitreichenden Trends zur Digitalisierung öffentlicher und unternehmerischer Prozesse in ganz Europa. Sie zielt auf mehr Transparenz und Effizienz in der Wirtschaft ab. Für Unternehmen mit deutschen Geschäftspartnern ist diese Änderung ein wichtiger Meilenstein und bedarf einer gründlichen Vorbereitung.
Aimtec Integration Platform: Effektive Lösung für EDI, WebEDI und Systemintegration
In der heutigen globalen und vernetzten Industrie sind Flexibilität und Effizienz entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Tools, die nicht nur Routinearbeiten erledigen, sondern auch Prozesse weiter vereinfachen, sind unerlässlich. Die Aimtec Integration Platform ist eine komplexe Lösung zur Verwaltung und Optimierung des elektronischen Datenaustauschs und für die Integration interner Systeme.
Migration auf SAP S/4HANA: Nutzen Sie das Potenzial von EDI zur Optimierung der Lieferkette
SAP, eines der heute weltweit am weitesten verbreiteten ERP-Systeme, wurde erstmals in den 1970er Jahren vorgestellt. Seitdem hat sich das Geschäftsumfeld dramatisch verändert, was zu Anforderungen an eine immer komplexere und robustere Informationsinfrastruktur führt, die Digitalisierung und Automatisierung unterstützt. Aus diesem Grund präsentierte SAP 2015 eine bahnbrechende Lösung: SAP S/4HANA. Dabei handelt es sich um einen Technologiesprung hin zu höherer Geschwindigkeit und mehr Stabilität sowie einer modernen Benutzeroberfläche. Vor allem aber ist das System darauf ausgelegt, die laufende Unternehmenstransformation, die Integration neuer Technologien, die Einbeziehung der KI sowie die Arbeit mit Daten zu unterstützen.
TAL 2023: Die Zukunft gehört den Flexiblen und Widerstandsfähigen, meint der CTO von Zebra Tom Bianculli
Bis zum Ende dieses Jahrzehnts werden die entwickelten Märkte durch eine Reihe technologischer Phänomene, wie künstliche Intelligenz und autonome Systeme, beeinflusst. Das Wichtigste wird aber die Fähigkeit sein, das richtige Gut in der richtigen Menge zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu liefern, erklärte in seinem Vortrag auf der TAL 2023 Tom Bianculli, Chief Technology Officer bei Zebra Technologies.
Unterbrochene Lieferketten und die Zukunft der Automobilindustrie mit Robert Cameron
Die weltweite Automobilindustrie hat mit noch nie dagewesenen Unterbrechungen der Lieferketten zu kämpfen, die eine komplexe und unsichere Landschaft schaffen. Die brennenden Fragen, die sich Branchenführer und Experten stellen, sind, wie lange es dauern wird, bis die Stabilität wiederhergestellt ist, und ob diese Stabilität jemals vollständig erreicht werden kann. Gibt es mehrere Ansätze, um die Situation zu bewältigen? Können Lehren aus anderen Branchen auf den Automobilsektor übertragen werden?
EDI-Kommunikation mit neuen Partnern ist jetzt ein Kinderspiel, meint Thomas Schott von RAPA
Die Firma RAPA liefert Komponenten und Systemlösungen für Automotive, Gesundheitswesen und Industrie. Das Unternehmen mit rund 1 000 Beschäftigten hatte lange mit einem stockenden Prozess der Abstimmung seiner EDI-Kommunikation mit neuen Lieferanten und dem langsamen Aneignen neuer Nachrichtenformate in EDI zu kämpfen. „Durch die Zusammenarbeit mit Aimtec nehmen diese Prozesse jetzt einen Bruchteil der früher aufgewendeten Zeit in Anspruch“, sagt der IT-Chef von RAPA Thomas Schott.