„Wir sind ständig am Innovieren. Die Digitalisierungsroadmap, Ergoscreening und KI helfen uns“, sagt Tomáš Neškrabal von SKF
Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Ergonomie und Automatisierung – im SKF-Werk in Chodov bei Karlovy Vary sind diese Bereiche Bestandteil von Logistik und Produktion. Das Unternehmen als weltweit führender Hersteller von Zentralschmiersystemen plant den Bau eines der modernsten automatisierten Lager in der Tschechischen Republik. Darüber, wie die digitale Transformation in der Praxis abläuft, welche Rolle KI, mobile Technologien und Ergoscreening spielen, sprachen wir mit dem Logistikleiter des Werks Ing. Tomáš Neškrabal, der ein Team von mehr als 100 Mitarbeitern leitet.
Welche Rolle spielt bei Ihnen die Digitalisierung in Logistik und Lagerhaltung?
Die Nutzung von Informationssystemen durch Personal in Lager oder Produktion erfordert ständige Innovation. Wie gehen Sie das an?
Wir halten uns an neueste Technologien und setzen bereits KI sowohl im Auftragsservice als auch bei der Verwaltung von Kundenportalen für Ausfuhranmeldungen u. Ä. ein.
Ing. Tomáš Neškrabal, Logistics Leader, SKF
Haben Sie konkrete Anforderungen an die Ergonomie von mobilen Geräten?
Sie nutzen eine große Flotte mobiler Terminals. Welche Herausforderungen bringt das mit sich?
Es mag überraschend klingen, aber die größte Herausforderung sind Stabilität und Verfügbarkeit der Geräte. Unser Hauptziel besteht darin, mögliche Ausfälle auf ein Minimum zu beschränken, insbesondere was die WLAN-Abdeckung in unseren Hallen anbelangt. Ein großer Schritt war für uns kürzlich die Umstellung auf die neue Plattform OS Android zusammen mit Zebra AMS (Access Management System), das den Schichtleitern einen sofortigen Überblick darüber verschafft, wie viele Geräte aktuell durch wen benutzt werden, wie viele gerade aufgeladen werden und ob Geräte fehlen.
Ich war erstaunt angesichts der zahlreichen Möglichkeiten und Verbesserungen, die allein aus dem Wechsel des Betriebssystems resultieren. Wir haben die Nutzung unseres SAP-Systems auf ein neues Niveau gehoben. Gleichzeitig wurde der Arbeitsaufwand in Verbindung mit der operativen Verfügbarkeit von Scannern als wichtige Datenerfassungsgeräte reduziert. Aimtec hat uns diese Möglichkeiten aufgezeigt und bei der Umsetzung geholfen.
Welche Vorteile brachte der Einsatz von Zebra AMS und Smart Cabinets?
Störungen oder Schäden an Geräten lassen sich nicht vermeiden. Haben Sie Tipps, wie man am besten damit umgeht?
Welche weiteren Innovationen planen Sie im Digitalisierungsbereich?
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