Die Integration von IT‑Systemen wird kein Albtraum mehr sein


Eine Vielzahl von Informationssystemen und unterschiedliche Anwendungen, die nicht miteinander verbunden sind, verlangsamen das Arbeiten und erhöhen die Kosten des gesamten Unternehmens. Warum sind Integrationen so komplex, und lassen sich wiederkehrende Fehler vermeiden? Gibt es Möglichkeiten, unterschiedliche Systeme schnell und sicher zu verbinden, ohne dass es einer komplizierten Programmierung bedarf? Und wie kann man sicherstellen, dass Integrationen nicht nur funktionsfähig sind, sondern auch rund um die Uhr ohne Ausfälle laufen und sich gleichzeitig leicht warten und erweitern lassen? Die Antwort: Moderne Integrationsplattformen, die eine stressfreie und kostengünstige Verbindung von Systemen ermöglichen.

Aktuelle Situation

Die langjährigen Bemühungen von Unternehmen, ein einheitliches Informationssystem zu implementieren, das alle Anforderungen abdeckt, haben sich als unrealistisch erwiesen. Das Gegenteil ist heute gängige Praxis. Die meisten Unternehmen nutzen eine Reihe unterschiedlicher Systeme, und im Zuge der Digitalisierung und von Industrie 4.0 kommen weitere Informationssysteme und Geräte hinzu, die Teil eines integrierten Ganzen sein wollen. Diese Systeme wurden aber oft ohne einheitliches Konzept nach und nach hinzugefügt, wobei man ihre Vernetzung individuell durch maßgeschneiderte Integrationen löste. Das Ergebnis sind komplexe und ineffiziente Prozesse, Inkonsistenzen und Unstimmigkeiten in den Daten zwischen einzelnen Systemen, häufige doppelte Informationseingaben und erhebliche Projektverzögerungen. Hinzu kommen steigende Kosten und eine schwierige Verwaltung, Testen und Weiterentwicklung der Integrationen. Oft werden auch grundlegende Sicherheitsstandards nicht erfüllt.

Wie lassen sich Bedenken hinsichtlich der Integration ausräumen?

Integration ist zum Synonym für Komplikationen, Instabilität und in Verzug geratene Projekte geworden. Die Bedenken der Unternehmen wirken daher berechtigt. Aber lässt sich das Problem so bewältigen, dass es aufhört, ein Schreckgespenst zu sein? Absolut. Man muss nur strategisch vorgehen und die zehn Gebote für eine erfolgreiche Integration befolgen.

  1. Moderne Integrations-Tools nutzen – Nicht programmieren, sondern Integrationsplattformen verwenden, die eine unbegrenzte Anzahl von Systemen miteinander verbinden. Zur Herstellung einer neuen Verbindung muss dann lediglich eine Integrationsregel aufgestellt werden.
  2. Offene Systeme mit API-Schnittstellen auswählen – Geschlossene Systeme ohne Schnittstellen in Standardformaten und ohne Möglichkeit künftiger Erweiterungen sollte man meiden.
  3. Mit verschiedenen Datenformaten rechnen – Jedes System benötigt Daten in etwas anderer Form, weshalb ein Tool zu empfehlen ist, das jedes Format einfach erstellen oder verarbeiten kann.
  4. Standardisierung einführen – Integrationen zentral mit einem Tool verwalten, damit sie wiederholt, gepflegt und weiterentwickelt werden können.
  5. Starkes Monitoring – Logs und Alerts helfen, Probleme zu erkennen, bevor sie von den Benutzern bemerkt werden.
  6. Mitarbeiter aus dem Betrieb von Anfang an einbeziehen – Die Integration muss auch für Mitarbeiter Sinn ergeben, die nicht zur IT-Abteilung gehören. Nur so können sie diese richtig und effektiv nutzen.
  7. Testen – Auch im Bereich der Integration gilt, dass nur das funktioniert, was tatsächlich getestet wurde. Da sich Integrationen im Laufe der Zeit weiterentwickeln, ist es wichtig, sie zu versionieren und vor der Inbetriebnahme zu testen.
  8. Datenqualität – Bei Integrationen stößt man fast immer auf Datenmängel. Die Fähigkeit, fehlerfreie Daten für andere Systeme aufzubereiten und zu veröffentlichen, ist eine Schlüsselkompetenz.
  9. Schrittweise implementieren, kein „Big Bang“ – Die Integration von Systemen ist ein Projekt, das eine große Anzahl von Menschen und Prozessen beeinflusst, weshalb die Implementierung schrittweise erfolgen sollte.
  10. Auf Experten zurückgreifen – Es ist ratsam, die Integration als Dienstleistung mit umfassender Garantie zu erwerben. Die Umsetzung und kontinuierliche Überwachung gewährleisten Spezialisten, sodass man sich nicht um technische Details kümmern muss.

Viele Unternehmen schieben Projekte, die eine Systemintegration erfordern, aufgrund von Bedenken hinsichtlich ihrer Komplexität, der Abhängigkeit von Programmierern und möglicher Ausfälle auf. Die Aimtec Integration Platform ermöglicht jedoch eine effiziente und reibungslose Steuerung dieser Prozesse.

  • Karel Sladký
  • Integration Solutions
  • Aimtec

Integrationsplattform als Lösung

Integrationsplattformen sind eine effektive Möglichkeit, verschiedenartige Systeme miteinander zu verbinden – von modernen Anwendungen mit API-Schnittstelle bis hin zu älteren Systemen (Legacy-Systemen). Ein wesentlicher Vorteil ist das Angebot vorgefertigter Konnektoren, die eine einfache und schnelle Anbindung an Aimtec-Systeme und andere im Unternehmen genutzte Systeme ermöglichen. Ein weiterer wichtiger Vorteil besteht in der Bündelung aller Integrationen unter einer übersichtlichen Verwaltung. Bestandteil von Integrationsplattformen sind in der Regel Tools für Data Mapping, Konnektoren zu umgebenden Systemen, modulare und wiederverwendbare Vorschriften, Monitoring, Logs und Alerts, API-Verwaltung oder Versionierung und Automatisierung von Integrationsaufgaben. Ein Vorteil ist die Zentralisierung der Verwaltung, was Kosten spart. Dies geht mit Skalierbarkeit und einer geringeren Belastung der Systeme selbst einher. Die Umgebung ist übersichtlich und auch für Nicht-Programmierer verständlich.

Bei Integrationen gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man führt sie mit eigenen Kräften durch und baut ein internes Expertenteam auf oder man verlässt sich auf externe Spezialisten und kauft die Systemintegration als Dienstleistung ein – vom Entwurf über die Umsetzung bis hin zur kontinuierlichen Verwaltung. In diesem Fall verbleiben im Unternehmen nur Aufgaben, die sich schnell erlernen lassen und für größere Flexibilität und Unabhängigkeit sorgen. Der Betrieb aller Integrationen wird rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr gewährleistet – ohne Notwendigkeit eines eigenen Teams.

Keine Angst vor der Integration, seien Sie bereit

Die Integration ist eine komplexe Disziplin, die eine gründliche Vorbereitung erfordert. Jede Systemintegration sollte durch automatische Tests ergänzt werden, die sicherstellen, dass selbst kleinste Änderungen in einem Teil des Systems keine unerwünschten Fehler oder Ausfälle in der Zukunft verursachen. Eine wichtige Rolle spielen dabei detaillierte Protokollierung und Monitoring. Sie helfen dabei, scheinbar unsichtbare Hindernisse in der Umgebung aufzudecken.

Statistiken zeigen, dass bis zu 90 % der Vorfälle nicht direkt in der Integrationslösung, sondern in deren Umgebung auftreten. Ein typisches Beispiel sind über WLAN verbundene mobile Geräte, die sich scheinbar grundlos trennen. Tatsächlich kann das an einer minderwertigen wiederaufbereiteten Batterie liegen, die bei höherer Belastung Verbindungsausfälle verursacht. Ein weiteres, auf einen Integrationsfehler hindeutendes Beispiel ist die Frage: „Warum sehe ich diese Bestellung nicht?“ Sie lässt sich nach einer kurzen Analyse leicht beantworten. „Kein Fehler. Die Bestellung wurde noch nicht zur Bearbeitung im Lager freigegeben.“ Eine moderne Integrationsplattform ist daher ein Tool, das all diese Herausforderungen bewältigt – sie verbindet die Systeme, vereinfacht die Verwaltung und sorgt für einen reibungslosen und sicheren Betrieb ohne unnötige Sorgen.

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