Wie lässt sich Unsicherheit in der Automobillogistik überwinden? Wertvolle Ratschläge von Rednern der TAL 2025
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Was können Unternehmen tun, um für Herausforderungen gerüstet zu sein, die noch jenseits ihrer Vorstellungskraft liegen? Diese Frage haben wir führenden Experten im Bereich der Automobillogistik gestellt, die sich am 20. Mai 2025 in Pilsen zur Konferenz Trends in Automotive Logistics (TAL) mit der Unterüberschrift „Digital. Future-Proof?“ treffen werden. Erfahren Sie, was die Redner der TAL 2025 als entscheidend für Resilienz in der sich schnell verändernden Automobilbranche ansehen.

Mojmír BarákKoordinator LogistiksystemeŠkoda Auto
Mojmír Barák leitet derzeit das Digital Delivery Center im Rahmen der Logistik von Škoda Auto, wo sein Team die digitale Transformation beschleunigen will.
In seinem Vortrag stellt er nicht nur aktuelle und zukünftige Vorhaben im Bereich der KI vor, sondern auch die Herausforderungen, welche auf dem Weg in eine KI-gesteuerte Zukunft zu bewältigen sind.
Was können Unternehmen tun, um für heute noch unbekannte Herausforderungen gerüstet zu sein?

Michal ŠtěrbaChief Executive OfficerGZ Media
Michal ist Generaldirektor und Vorstandsmitglied von GZ Media, einem weltweit führenden Hersteller von Schallplatten, der kürzlich in die USA und nach Kanada expandierte.
In seinem Vortrag stellt er ein Projekt für intelligente Logistik, Automatisierung und KI-Einsatz, dessen Entstehung, Verlauf und Nutzen für die Produktionseffizienz vor. Er wird darlegen, wie revolutionär diese Transformation ist.
Was können Unternehmen tun, um für heute noch unbekannte Herausforderungen gerüstet zu sein?

Tobias MayrGeneral Manager IT Inbound LogisticsBMW Group
Tobias Mayr leitet das globale IT-Team für Inbound-Logistik an sämtlichen Standorten der BMW Group und blickt auf eine 20-jährige IT-Karriere quer über alle Kontinente zurück.
Auf der TAL 2025 spricht er über den Weg zur Digitalisierung der Logistik bei der BMW Group und eine komplexe logistische Analyseplattform, die dabei hilft, auf veränderliche Marktbedingungen zu reagieren. Darüber hinaus wird er die Implementierung eines standardisierten globalen Templates auf der Basis von SAP S/4HANA erläutern.
Was können Unternehmen tun, um für heute noch unbekannte Herausforderungen gerüstet zu sein?
- Innovationkultur fördern
- In kontinuierliche Weiterbildung investieren
- Agile Methoden implementieren
- Fähigkeit der Datenanalyse ständig verbessern
- Starke Netzwerke und feste Beziehungen aufbauen
- Diversität und Inklusion unterstützen
- In Technologien und Automatisierung investieren
Diese Strategien helfen Unternehmen, flexibel zu bleiben und gleichzeitig auf neue Herausforderungen reagieren zu können.

Thilo JörglManaging Partner, impact media projectsTEST CAMP INTRALOGISTICS
Thilo ist Journalist und Experte für Lieferketten, Automatisierung und Robotik. Er ist Geschäftsführer der impact media projects und leitet mehrere große Logistikinitiativen.
Er spricht über den Einfluss der Siliziumwirtschaft auf das Lieferkettenmanagement sowie die Rolle der künstlichen Intelligenz und stellt preisgekrönte Automatisierungslösungen vor, die im TEST CAMP INTRALOGISTICS getestet wurden.
Was können Unternehmen tun, um für heute noch unbekannte Herausforderungen gerüstet zu sein?
Transparenz ist eine unabdingbare Voraussetzung für resiliente und diversifizierte Lieferketten. Ist sie erfüllt, können die Verantwortlichen schneller erkennen, welcher Teil der Kette durch einen externen Faktor beeinflusst wird.
Angesichts der hohen Volatilität der Wirtschaft stellen viele Unternehmen bestehende Verträge auf den Prüfstand, und Flexibilität ist oft ein Schlüsselfaktor bei ihrer Neubewertung. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und moderne IT-Tools helfen dabei, Daten gemeinsam zu nutzen, Ressourcen zu bündeln und Entscheidungen schnell zu treffen. Unternehmen, die geeignete Algorithmen und Tools global einsetzen, sind der Konkurrenz immer einen Schritt voraus.

Tomáš BrotzAutomation Engineer for Automotive StandardsSiemens
Tomáš kam zu Siemens nach über 20 Jahren Erfahrung mit globalen Projekten im Automotive-Bereich als Experte für Standardisierung in der industriellen Automatisierung.
Auf der Konferenz spricht er über die Vorteile der Standardisierung, technische Lösungen und Beispiele für die praktische Umsetzung im Rahmen der industriellen Automatisierung.
Was können Unternehmen tun, um für heute noch unbekannte Herausforderungen gerüstet zu sein?

Rostislav SchwobSupply Chain Solutions DirectorAimtec
Rostislav ist Vorstandsmitglied von Aimtec und leitet langfristig Projekte mit Ausrichtung auf Digitalisierung und Automatisierung von Logistik und Produktion weltweit. Er rief das System Aimtec DCIx ins Leben und beteiligt sich aktiv an der Strategie des Unternehmens und der Entwicklung von Produkten, die neueste Trends unter Berücksichtigung der Kundenbedürfnisse reflektieren.
Auf der Konferenz TAL haben Sie die Möglichkeit, ihn persönlich zu treffen, praktische Erfahrungen zu teilen sowie Tipps und Tricks für ein effizienteres Lieferkettenmanagement zu erhalten.
Was können Unternehmen tun, um für heute noch unbekannte Herausforderungen gerüstet zu sein?

Václav KopeckýHead of Key Accounts ČRSTILL ČR
Bei STILL ČR leitet Václav ein Team von Key-Account-Managern und verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der Logistik. Neben konventionellen Lösungen befasste er sich in den letzten Jahren hauptsächlich mit Automatisierungsprojekten, die in unterschiedlichsten Marktsegmenten umgesetzt wurden.
Auf der Konferenz beteiligt er sich an einer Podiumsdiskussion über Trends in der tschechischen Logistik und wird seine Erfahrungen mit der Implementierung von Automatisierungslösungen bei Kunden teilen.
Was können Unternehmen tun, um für heute noch unbekannte Herausforderungen gerüstet zu sein?
Versuchen Sie, das Kunden- und Lieferantenportfolio so weit wie möglich zu diversifizieren, und machen Sie sich im Idealfall nicht von einer begrenzten Anzahl von Partnern abhängig. Fokussieren Sie sich auf Kunden aus verschiedenen Branchen, um auch in Stagnationsphasen wie jetzt effizient arbeiten zu können. Schaffen Sie ein ausreichend breites Produktportfolio, um den Verlust eines Geschäftsbereichs in einem anderen Segment zu kompensieren.
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